TagesZitat

Wir bestreiten unseren Lebensunterhalt mit dem,

was wir bekommen.

Und wir leben von dem,

was wir geben.

Winston Churchill

TagesLolly: Beamtendeutsch

Letzthin auf einer längeren Autofahrt, hörte ich einen interessanten Beitrag im Radio. Verschiedene Leute mit Rang und Namen lieferten sich eine Diskussion über den Sinn und Unsinn der Beamtensprache in Deutschland. Ich selbst hatte zum Glück noch nie sonderlichen Bedarf an Behördengängen, und wurde bislang von Wörtern wie: „raufutterverzehrende Großvieheinheit“ verschont. Weiterlesen

Pollymoment: weil du fehlst

Es tut so weh… das Nichts.alone-791420_640

Es tut so weh… die Leere.

Es tut so weh… die Stille.

Es tut so weh… weil du fehlst.

Immer.

Du hast dich entschieden. Du willst Sachen anders machen. Und dann wieder nicht….

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TagesKlick: Rose

Hallo ihr Lieben,

die letzte Woche meiner Schmerztherapie hat begonnen. Und ich frage mich jetzt schon, wie ich all das Gelernte und Gehörte in meinem Alltag unterbringen soll. „Stellen sie sich und ihre Gesundheit in den Vordergrund“, hat einer meiner Therapeuten gesagt. „Stopfen sie ihre Tage nicht so voll und nutzen sie etwas mehr Zeit für sich.“ Weiterlesen

Halbzeit

Meine Lieben,

jetzt ist Halbzeit in meiner Schmerztherapie und zugleich noch ein Feiertag. Das heißt für mich, endlich mal wieder Zeit haben, und einen einigermaßen freien Kopf zum Schreiben.

Die letzten Tage waren interessant und anstrengend zugleich. Viele Informationen strömten auf mich ein. Viele Hausaufgaben, Übungen und Literaturempfehlungen haben mich geistig und körperlich ganz schön gefordert.

Was für Erkenntnisse konnte ich bis jetzt für mich mitnehmen?

Niemand kann mir den chronischen Schmerz nehmen. Das wird wohl nicht gelingen. Was mein Gehirn einmal gelernt hat, verlernt es nicht mehr. Aber es kann lernen besser und anders mit den Schmerzen umzugehen.

Welche Methoden kommen dafür in Frage?

Entspannungstechniken, Pausenmanagement, Aromatherapie, Phytotherapie, Bewegungstherapie, Psychotherapie, Ablenkung, Hausmittel… und noch vieles mehr. Natürlich nicht zuletzt auch die klassischen Schmerzmedikamente.

Eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der Schmerzbewältigung spielt die seelische Verfassung.

Ja. Wie ist es denn um meine Seele bestellt? Wenn ich ehrlich sein soll, nicht so gut, wie ich es gerne hätte.

Stichworte, die mich hier besonders nachdenklich gemacht haben, sind Achtsamkeit und Selbstfürsorge.

Wie gehe ich eigentlich durchs Leben? Achte ich auf mich? Merke ich noch, was mir gut tut und was nicht? Kann ich NEIN sagen? Nehme ich mich auch selbst einmal in Schutz? Versuche ich dauernd allen anderen gerecht zu werden, nur nicht mir selbst? Hetze ich durch den Tag, oder gönne ich mir Pausen? Kann ich auch einmal Dinge hinnehmen, wie sie gerade sind, oder bin ich in einem ständigen Kampf mit mir und meinen Erwartungen an mich und meine Umwelt?

Viele Fragen, und noch mehr…. über die ich mir noch Gedanken machen muss.

Achtsamkeit, Entschleunigung, Loslassen, Gelassenheit… ja. All das hilft sicher auch im Kampf gegen den chronischen Schmerz.

Doch es ist nicht so leicht dies im Alltag zu leben, wenn man es anders gewohnt ist.

Veränderungen kommen nicht von allein. Das weiß ich. Und ich werde mir auch Gedanken darüber machen müssen, wo Energiefresser ihre Macht über mich haben. Was gut für mich ist, und was nicht.

Dabei muss ich vieles in meinem Leben genau betrachten.

Meine Arbeit, meine Ansprüche an mich, meine Ehe, meine Liebe zu mir selbst…. und nicht zuletzt Mike…wie soll und wird alles weitergehen? Was habe ich davon? Wie geht es mir damit? Was unterstützt mich, was schadet mir? Fragen über Fragen….

„Lass dich nicht vom Schmerz bestimmen.“

Das sagt sich so leicht. Aber es stimmt.

Zwar kann ich den Schmerz nicht verändern. Aber wie ich mit ihm umgehe, wie ich mein Leben gestalte, wie ich auf mich achte… das alles kann ich ändern. Es ist noch ein langer Weg zum   Ziel. Aber ein Anfang ist gemacht. Schauen wir einmal, wohin mich meine Füße tragen ☺

Bis bald, eure Polly 🙂

Typisch Zwilling…?

Ein Satz, den ich oft höre, lautet: „Das ist wieder typisch für dich! Da merkt man eben den Zwilling!“

Diese oder ähnliche Worte bekomme ich oft gesagt, wenn ich wieder einmal drohe im Chaos unterzugehen, oder wenn ich wieder hundert Hände bräuchte für meine Vorhaben, als nur zwei. Manchmal klatscht man mir mein Sternzeichen auch um die Ohren, wenn ich mich nicht zwischen zwei Dingen entscheiden kann, und am Ende beide mitnehme, wenn ich erst lache und Sekunden später die Tränen kullern, wenn ich so gar nicht bin, wie ich sonst bin, aber doch irgendwie so….und wieder anders… 😀 Weiterlesen

Pollymoment: Gute Nacht

Lala salama

(… das war swahili…)

Träumt gut, Polly ☺