Seelenlolly: Dein Stück vom Tod in mir

Quelle: Pixabay

Alles Lachen erstirbt mit der Einsamkeit.

Dein Stück vom Tod in mir.

Alle Freude wird blass, vor Sehnsucht nach dir.

Dein Stück vom Tod in mir.

Kein Herzschlag springt mehr in meiner Brust.

Ich zerfalle langsam, Stück für Stück.

Seit du nicht mehr bist.

Dein Stück vom Tod in mir.

Polly

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Anker

Mein Beitrag zum ersten Wort 2016 für das Txt*-Projekt von Dominik. Macht doch auch mit!

Stille.

Nichts mehr wie es war.

Je mehr ich nach dir greife, desto mehr verschlingt dich ein zäher Strom aus Sehnsucht und Verzweiflung.

Du Schwimmst mit der Zeit davon.

Auf dem Floß aus Kummer und Schmerz tragen dich meine Tränen immer weiter fort von mir.

Dein Steuermann ist Angst vor der Zukunft.  

Mir lässt du  bittere Fracht zurück… und Einsamkeit.

Doch trotz allem gebe ich dir einen Anker aus Erinnerung.

Vielleicht wirfst du ihn eines Tages durch den größten Sturm… mitten hinein… in ein Meer aus Hoffnung.

Sie soll dich bewahren und in Liebe nach Hause führen.

Polly

Die Mär von den Affen

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Es war einmal ein Affe, der hockte unter einem Baum. Und wie er so vor sich hinsaß, fiel ihm eine Kokosnuss auf den Kopf. Er blickte nach oben und sah die vielen Kokosnüsse über sich in der Palme hängen.

Sofort begann das Tier zu zetern und zu schimpfen. Vor Wut und Ärger rüttelte er wie wild am Baum und stemmte sich mit aller Kraft dagegen. Da wurde er noch einmal getroffen. Und noch einmal.

Diesmal härter als zuvor.

Unzufrieden mit der Welt zog er von dannen, und machte fortan um Bäume einen großen Bogen.

Da kam ein anderer Affe. Auch er ruhte sich im Schatten der Palme ein wenig aus. Und wie er so dasaß fiel auch ihm eine Kokosnuss auf den Kopf.

Zuerst blickte sich der Affe verwundert um und entdeckte ebenso, die vielen Früchte in der Palmenkrone.

Dann nahm der Affe die Nuss an sich und betrachtete sie lange. Er drehte und wendete sie nach allen Seiten, schüttelte sie und klopfte darauf. Nachdem er die Kokosnuss intensiv untersucht hatte, bemerkte er einen kleinen Riss in der harten Haut.

Mit seinen Fingern drückte der Affe  beharrlich dagegen bis sich die Frucht teilte. Dann trank er die Milch und aß das Fruchtfleisch.

Am Ende machte sich das Tier aus der Nuss eine Schale und holte eine zweite Kokosnuss vom Baum.

(Quelle unbekannt, frei nacherzählt und interpretiert)

Polly

Pollymoment: Distanz

Heute nur ein kurzer Satz zum Projekt von Dominik Leitner

Manchmal liegt in der Distanz die einzige Möglichkeit,
etwas aus der Nähe zu betrachten.

Polly

SuperPolly! Sieg über Streptococcus pyogenes!

Hallo meine Lieben!bacteria-156869_960_720

Angespornt durch eure zahlreichen Genesungswünsche habe ich noch einmal sämtliche Kräfte mobilisiert…. uuuuuuund…. chakka…..!!!!

Ich habe gewonnen!

Die Streptokokken wurden von mir erfolgreich in die Flucht geschlagen. Und zwar wörtlich genommen auch im Schlaf!

Mein Hals ist nun wieder rosig und meine Stimme gleicht dem Säuseln einer Elfe und nicht mehr dem Krakeelen eine Krähe.

Unmengen von Salbeitee salbten meine Kehle und unzählige Quarkwickel schlugen dem Feind schließlich ein Schnippchen.

Obwohl dieser ein hartnäckiger Kandidat war und sich bei mir sichtlich wohlfühlte.

Nachdem er mir ein zünftiges Scharlach und Fieber beschert hatte, brummte mir Streptococcus Dingsbums noch eine eitrige Mittelohr- und Stirnhöhlenentzündung auf. Ein letztes, verzweifeltes Aufbäumen seiner Grässlichkeit!

Aber ich wäre nicht SuperPolly, wenn ich zum Rückzug geblasen hätte.

Nicht mit mir! Ruckzuck hatte ich meine Truppen neu aufgestellt und einen neuen Schlachtplan entwickelt.

Voller Inbrunst nahm ich Erkältungsbäder, schlürfte heiße Zitrone, schluckte widerlichen Schleimlöser und bestrahlte das Schlachtfeld mit Rotlicht!

Diese ausgeklügelte Taktik etablierte sich relativ schnell, und mir ging es von Tag zu Tag etwas besser. Auch an der Taschentuchfront lief alles wie geschmiert. Nach einigen Tagen hisste Streptococcus endlich die weiße Fahne und machte sich aus dem Staub.

Nun sind also auch Ohren und Nase wieder relativ keimfrei, was ich zusätzlich noch auf das stete Inhalieren mit Kräutermittelchen und Salzwasser zurückführe.

Natürlich habe ich auch ein wenig mit unlauteren Waffen gekämpft und mir Penicillin als Sekundant zur Seite gestellt.

Aber wenn ich bedenke, dass es von diesen Streptokokken 80 verschiedene Sorten gibt, und alle Scharlach auslösen können, glaube ich, dass der Kampf für mich noch nicht vollends ausgefochten ist 😉

Die ein oder andere Strategie hab ich sicher noch im Petto!! 😀

Ich gebe niemals auf!

Eure SuperPolly , die Rächerin der Himbeerzungen und Schnupfnasen!

 

Seelenlolly: Ohne dich und ohne Reim

Ohne dich,

lebt es sich schwer.

Immer warte ich,

verharre in Geduld.

Ewigkeiten schon.

Ruhelos in mir,

glaube ich an dich.

Ringe mit dem Jetzt,

und mit dem Morgen.

Hoffe auf das Gestern.

Neues braucht Zeit.

Polly

Tapfere Polly…. oder, Jahre der Zusammenarbeit

Und so vergingen die Monate.

Ich lebte vor mich hin. Einfach so. Nicht mehr und nicht weniger. Meine Ehe entwickelte sich mehr und mehr zu einer Art Zweckgemeinschaft. Robert und ich existierten nebeneinander her. Und doch waren wir miteinander. Irgendwie.
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