TagesKlick: Rose

Hallo ihr Lieben,

die letzte Woche meiner Schmerztherapie hat begonnen. Und ich frage mich jetzt schon, wie ich all das Gelernte und Gehörte in meinem Alltag unterbringen soll. „Stellen sie sich und ihre Gesundheit in den Vordergrund“, hat einer meiner Therapeuten gesagt. „Stopfen sie ihre Tage nicht so voll und nutzen sie etwas mehr Zeit für sich.“

Ja. leichter gesagt, als getan. Ich weiß, dass ich in vielem etwas kürzer treten muss. Meinen Alltag ausmisten und mir Zeiten erhalten, in denen ich einfach nur „sein“ darf. Ohne vorbestimmte Anforderungen. Einfach tun, was gut tut.

Dazu kommen noch gewisse Übungen, die meinen Körper und meine Seele unterstützen sollen. Wie soll ich das schaffen, frage ich mich? Mein Tag hat nur 24 Stunden! 6 Stunden davon verbringe ich auf der Arbeit. Den Rest mit Haushalt, Terminen, Arztbesuchen, Familienkoordination… und ein wenig, ja zu wenig Zeit mit meinen Hobbies.

Trotzdem. Es ist wahr. Ohne etwas mehr Ruhe und weniger Zwänge werde ich sicher nicht besser mit meinen Zipperlein zurechtkommen.

Auch hier im Blog wird sich das zeigen. Ich werde wohl pro Woche etwas weniger schreiben, als sonst. Drei oder vier Pausentage pro Woche einlegen. Aber darüber grüble ich noch nach.

Mike und ich, wir haben immer noch Kontakt. Es geht ihm nicht besser. Im Gegenteil. Diese Stimmungsschwankungen machen sich natürlich auch in unserem Umgang miteinander bemerkbar. Auf Zeiten absoluter Funkstille folgen Zeiten der intensiven Nähe. Ein Auf und Ab, mit dem ich noch nicht so recht umzugehen weiß.Copyright: Polly

Aber alles wird sich finden. Als unerschütterliche Optimistin glaube ich immer noch daran, dass es eine Lösung für alle geben wird. Und diese wird gut sein.

Während meinem letzten meditativen Spaziergang durch den Klinikgarten, habe ich dieses schöne  Foto geschossen. Eine Rose. Aufgeblüht verbreitete sie einen wunderbaren Duft, der mich lächeln und genießen ließ.

 

Habt eine schöne Woche. Bis bald, eure Polly 🙂

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14 Gedanken zu “TagesKlick: Rose

  1. Meine Erfahrung: Man kommt mit einem Hochgefühl aus der Therapie und dann – hastenichgesehen – bügelt einen der Alltag nieder. Aber man hat gelernt, und peu a peu ändert sich der Alltag, sofern man daran arbeitet. Dranbleiben muss man allerdings selber, es wird einem nichts geschenkt.: „Wieso jetzt nicht – ich dachte du warst auf Therapie, da muss doch wieder alles gut sein?“

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    • Da schreibst wahre Worte. Es liegt an mir dranzubleiben. Und aufzuklären, ohne dabei den Kopf einzuziehen. Es wird gute, wie schlechte Tage geben. Und ich werde sie nehmen, wie sie kommen. Ohne mich zu rechtfertigen. Jeder Tag ist ein neuer Anfang. Liebe Grüße 😊

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    • Danke Ariana. Es ist heilsam, jeden Tag ein kleines Wunder zu entdecken. Und sei es „nur“ der Duft einer Blume, oder die bauschigen Wattewölkchen am Himmel. Es gibt doch sooo viel zum Lächeln und Staunen. Dann merkt man oft erst, was uns allen im Leben geschenkt ist. Liebe Grüße an dich, Polly ☺

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  2. Es ist wirklich sehr schwierig Polly und mit dem kürzer treten und auf sich achten ist es immer leicht gesagt. Es warten einfach Pflichten, die es schwierig machen. Ich wünsche dir von Herzen 💕, dass du einen Weg findest.

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    • Danke. Den finde ich. Bestimmt. Für mich sind Gläser immer halb voll, anstatt halb leer. Ich bin sicher, ich schaffe es, ein bisschen mehr für mich zu tun und an mich zu denken. Denn dann erst kann ich so von mir geben, wie ich es mir wünsche. 😊

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  3. Ich kann dir nur wegen dem Bloggen einen Rat geben, kenne dich ja nicht. Ich habe auch gemeint, ich „müsste“ mindestens alle 2 Tage einen Beitrag bringen. Nein, ich muss in Sachen Blog gar nichts. Heute bringe ich nur noch alle 5-7 Tage einen neuen Beitrag und ich habe überhaupt kein Problem, sonder ich habe etwas mehr Zeit für Anderes.
    Grüess Ernst

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    • Du hast recht lieber Ernst. Ich sehe es wie du mit dem Scheiben. Es hilft mir sehr beim Sortieren meinerkunterbunten Gedankenwelt. Deshalb fällt es mir schwer, gerade dort auch kürzer zu treten. Aber das gute am Blog ist, es gibt keine Verbindlichkeiten. Und ich kann schreiben wann mirder Sinn danach ist, und die Zeit und wann es mir gut tut. Mit allem Guten, was sonst noch meine Tage ausfüllt. Liebe Grüße 😊

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  4. Hör auf Deinen Therapeuten – die Gesundheit ist doch unser höchstes Gut. Manchmal muss man lernen auch mal „Nein“ zu sagen und eine gewisse Art von Egoismus an den Tag legen.
    Ich wünsche Dir viel Kraft, viel Sonne und wenig „Zipperlein“.
    Und was den Blog betrifft – einen Sch… musst Du! Schreib wann Du dazu Lust hast und es bei Dir passt und wenn es mal eine längere Zeit nicht geht – wir warten auf Dich und freuen uns, wenn wir wieder von Dir lesen.
    Ich wünsche Dir viele Rosen die duften und Dich lächeln lassen!
    LbG Isi

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