Platz ist in der kleinsten Hütte…, oder im Mini

„Lass die Augen zu.“, hauchte Mike unter Küssen in mein Gesicht. Dann fühlte ich einen kühlen Luftzug. Mikes Lippen hatten von meinen abgelassen und sogleich begann es mich zu frösteln.

Mühsam versuchte ich nicht zu blinzeln, während meine Ohren neugierig lauschten.

Mike kramte im Korb herum. Es gluckerte und gluckste, klapperte und ploppte. Dann berührte etwas kühles meine Lippen. Ich öffnete sie und er schob mir etwas in den Mund.

Aha. Ein Stückchen Apfel.

„Wir hatten leider nur noch Äpfel und eine Gurke.“

Nun schlug ich die Augen auf, und sah dass Mike das Geschirrtuch wie ein eine Tischdecke auf die Steine gelegt hatte.

Darauf standen zwei dampfende Becher mit Tee und zwei Teller. Dazu zwei Boxen mit Gurken- und Apfelstückchen. Dazwischen flackerte ein kleines Windlicht.

Bei diesem Anblick musste ich ein Kichern unterdrücken. Anstatt dem klassischen Champagner mit Erdbeeren oder Trauben, gab es rustikale Kost. Und dennoch war es tausendmal romantischer. Ein kleines Picknick extra für uns!

„Apfel und Gurke. Ich mag das.“, antwortete ich und nahm seine Hand. „Die Idee von einem Picknick bei Mondschein ist wundervoll. Danke Mike.“

Sichtlich erleichtert nahm er neben mir Platz, und ich gab ihm von der Decke ab. Wir betrachteten den kleinen Weiher mit dem glitzernden Silberlicht und kuschelten uns aneinander. Im Schein der Kerze fütterten wir uns gegenseitig mit Gurke oder Apfel und schlürften aus unseren Bechern.

Es tat so gut. Mikes Nähe, der heiße Tee, diese heimelige Stimmung. Es war perfekt. Auch ohne Champagner.

Als alles Essbare aufgebraucht war, flappste Mike: „So, jetzt müssen wir von Luft und Liebe leben. Du bist aber auch ein Nimmersatt, alles has du aufgefuttert.“

„Mein Appetit ist noch lange nicht gestillt.“, entgegnete ich und rutschte dabei auf Mikes Schoß. Ich begann damit, ihn leidenschaftlich zu küssen. Ein tiefes Stöhnen entrann seiner Kehle. Forsch packte er meine Hüften und drückte sie fest auf seine Hosenbeule. Seine Lippen wanderten meinen Hals entlang, bis zu meinem Ohr. Dort leibkosten sie mich ausgiebig, während ich es ihm gleichtat.

Gleichzeitig bewegten wir uns rhythmisch, Schoß an Schoß. Die dicken Jacken waren wie ein Bollwerk zwischen uns, und ich versuchte mit meinen Händen verzweifelt an ein Stückchen blanke Haut zu gelangen.

Vergebens.

„Lass uns ins Auto gehen, da können wir wenigstens die Jacken ausziehen.“, drängte ich Mike.

„Es ist zu kalt. Du wirst krank Polly.“

„Nein. Bitte. Ich bin so heiß wie lange nicht mehr. Ich will dich spüren:“

Eng umschlungen wankten wir zum Mini.

Bevor wir einstiegen, entledigten wir uns unserer Jacken und warfen sie auf die Rücksitzbank. Dann setzte sich Mike auf den Beifahrersitz und ich mich auf seinen Schoß.

Es war gar nicht so leicht, in dem winzigen Auto Platz zu finden. Der Schaltknüppel drückte schmerzhaft gegen mein Schienbein, und die Autotür ging nur widerwillig zu.

Aber das war mir alles egal. Denn da drückte ja noch etwas anderes. Und das machte mich gierig nach mehr. Hart und groß presste sich Mike gegen meine Scham.

„Schlaf mit mir.“, keuchte ich. „Bitte, bitte, schlaf mit mir!“

„Wollen wir nicht warten, bis ich das große Auto habe?“

„Warten?! Nein. Ich kann nicht warten. Platz ist in der kleinsten Hütte.“

Mit diesen Worten öffnete ich Mikes Hose und zog sie gerade weit genug herunter, dass sein Schwanz herausspringen konnte. Dann kroch ich ziemlich plump aus einem meiner Hosenbeine.

„Jetzt sofort.“, sagte ich knapp. Ich war schon so nass, dass Mike ohne weiteres in mich eindringen konnte.

„Oh Polly, lange kann ich nicht, das sag ich dir gleich!“

Mike packte meinen Po und ohne zu zögern fing ich an ihn zu reiten. Es waren nur ein paar wenige harte Stöße, dann entlud sich alle Lust in einer unglaublichen Explosion. Ich biss in Mikes Pulli um nicht laut zu schreien.

Mike knurrte und kniff so fest in mein Fleisch, dass es weh tat.

Dann sanken wir beide erschöpft zusammen. Noch eine ganze Weile keuchten und stöhnten wir, ehe wir zur Ruhe kamen.

Mikes Hände suchten den Weg unter meinen Pulli. Sanft berührte er meine Brust. „Da bin ich gar nicht dazu gekommen, so schnell ging das jetzt.“

„Tut mir leid, dass ich dich so überfallen habe. Ich bin selbst ganz erstaunt über mich.“

„Ich bin froh, dass du es gemacht hast. Was glaubst du, wie lange ich schon davon geträumt habe. Dich zu spüren Polly. Du bist wundervoll.“

 

Ein paar Minuten saßen wir noch da und hielten uns einfach fest, bevor wir alles zusammenpackten und nach hause fuhren.

Als ich die Wohnung betrat, schob ich mein schlechtes Gewissen nach hinten. Es hatte sich heute so richtig angefühlt! So schön! Es konnte nicht falsch gewesen sein.

Polly

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8 Gedanken zu “Platz ist in der kleinsten Hütte…, oder im Mini

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