Gegen das Vergessen

Sylvia Kling hat aufgerufen, sich einzusetzen für das Projekt „Gegen das Vergessen“.

Es ist mir eine Herzensangelegenheit mich zu beteiligen. Und eine Pflicht.

Was scheinbar harmlos fast,
doch im Grunde
schlecht getarnt begann,
frisst sich schneller voran,
als uns lieb sein kann.

Gleich einer Säure aus Hass und Gewalt.

Verätzt so viele Köpfe.
Macht sie stumpf!
Verschleiert den Blick
auf die
Menschlichkeit.
Dringt durch alle Schichten.
Verkrustet dabei
so manches weiche Gemüt.

Falscher Heimatstolz
gepaart mit Angst
und Dummheit.
Die Mischung gewürzt
mit Arroganz und Ignoranz.

Gebiert sie den Geist
brauner Idole immer
wieder
neu?

Er steckt noch in uns, der Wahn von
einst.

Als grausames Erbe
für die einen….

oder als Gesinnung
für zu viele andere.

Dabei geht es nicht um das Wohl für alle.
Nein.
Es geht um
Manipulation
und
das
Füttern
ihrer
kranken
Gedanken!

Schwache braucht keiner!
Werden erst benutzt.
…und dann zurückgelassen.

Hielten schon immer die Köpfe hin.
Und ihr Leben.
Um auszuführen was hinter schützenden Mauern teuflisch entsprang.

Nicht
nur
im
Krieg.

Im Zug ohne Wiederkehr gab es nur die Klasse nach Menschenrasse.

Ein Ticket will keiner, doch sie wurden nicht gefragt.
Zelebrierte Vernichtung!

Arbeit macht nicht frei.

Das alles ist Vergangenheit?

Ja!?

Zum Glück!

Doch niemals dürfen wir vergessen was es mit sich brachte.

Nicht Ruhm und Ehre.
Nicht Wohlstand und Freiheit.
Nur Hunger und Elend,
Krieg und Verfolgung.

Schablonen sieht das Leben niemals vor!
Am Ende ist der Tod doch überall.

Die Welt steckt noch voll davon.
Menschenfeinde wird es immer geben.

Doch niemals wieder
dürfen sie uns ködern.

Niemals!

Frieden und Freiheit für alle Völker.

Respekt und Demut vor dem Leben.

DAS

müssen unsere Idole für die Zukunft sein!

Polly

 

Bereits dabei sind:

http://querdenkende.com/2016/02/11/teilnahme-am-projekt-gegen-das-vergessen/vergessen/ 

https://arnovonrosen.wordpress.com/2016/02/11/teilnahme-am-projekt-gegen-das-vergessen/ 

https://belanahermine.wordpress.com/2016/02/11/rosa-ein-beitrag-zum-projekt-gegen-das-vergessen/

https://ulerolff.net/2016/02/11/gegen-das-vergessen/ 

https://lyrifant.wordpress.com/2016/02/12/gegen-das-vergessen/

https://annalenaslesestuebchen.wordpress.com/2016/01/29/ein-erbe/

http://seniorenleichtathletik.com/2015/10/16/59-dieses-mal-kein-sportbericht-doch-hoffentlich-genau-so-interessant/

http://herzhuepfen.com/2016/02/09/kein-gewicht-ein-beitrag-zur-aktion-gegen-das-vergessen/

http://querdenkende.com/2016/02/09/revolutionaere-wesen-taeuschen-uns/

https://pawlo.wordpress.com/2016/02/10/gegen-das-vergessenagainst-forgetting/

https://belanahermine.wordpress.com/2016/02/10/gegen-das-vergessen/

https://monikamaria.wordpress.com/2016/02/10/gegen-das-vergessen-2/

https://aouga.wordpress.com/2015/08/30/verzeiht/

https://sugar4all.wordpress.com/2016/02/12/projekt-gegen-das-vergessen/

https://collectinghappiness.wordpress.com/2016/02/12/gegen-das-vergessen-fred-uhlman/

https://rachelgedanken.wordpress.com/2016/02/17/gegen-das-vergessen/

http://seelenglimmern.com/2016/02/19/es-gibt-nur-zwei-menschenrassen-und-die-eine-lebt-ihren-selbstdarstellungswahn-lachend-aus/

https://4alle.wordpress.com/2016/02/20/gegen-das-vergessen-ein-projekt/

https://juckplotz.wordpress.com/2016/02/20/gegen-das-vergessen/

Teilnahme am Projekt „Gegen das Vergessen“ | Querdenkende

“Warten auf Lohengrin” – Bianca Schlosser | Sylvia Kling – Literatur

70 Jahre Frieden – Zu lang für die Deutschen? | Sylvia Kling – Literatur

UnTröstlich | Sylvia Kling – Literatur

Als die Alte erzählte – Ballade GEGEN DAS VERGESSEN | Sylvia Kling – Literatur

https://sckling.wordpress.com/2016/03/14/deine-welt-gegen-das-vergessen/

http://https://sckling.wordpress.com/2016/04/12/verzweiflung-gegen-das-vergessen/

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24 Gedanken zu “Gegen das Vergessen

  1. Die sich da im Osten so in Hass und Gewalt versteigen, sind GETRIEBENE. Sie waren 40 Jahre eingesperrt hinter Mauern und Zäunen mit Selbstschussanlagen oder Wachposten mit Schießbefehl. Sie hatten immer Arbeit und kannten kein Arbeitsamt, das lernten sie erst „nach der Wende“ in all seiner Beamtenverbohtheit und Willkür kennen.
    Sie kannten keine Ausländer, kaum fremde Sitten und Gebräuche, nur eventuell die in den Ostblockstaaten, wenn sie es sich leisten konnten, dorthin im Urlaub zu reisen. Aber für die meisten galt: „Bleibe im Lande und nähre dich redlich.“
    Die paar Vietnamesen, die sie hätten kennen lernen können, weil sie in der DDR arbeiteten, waren kaserniert und also von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Nur, wer in dem gleichen Betrieb arbeitete wie sie, hatte Gelegenheit, sie kennen zu lernen in all ihrer Bescheidenheit, asiatischen Freundlichkeit und ihrem sprichwörtlichen Fleiß. (Einige, die es schafften, nach der Wende in Deutschland zu bleiben uns sich nicht einfach nur durch Zigarrettenschmuggel zu ernähren, kauften alte elektrische Nähmaschinen und nähten bald für viele Deutsche. Das hatten sie im VEB gelernt.)
    Heute sind die Menschen in den fünf neuen Bundesländern, arbeitslos, ungerecht behandelt von den Arbeitsämtern, von Versicherungen, deren Vertreter nach 1989 so zahlreich ins Land strömten und die Kapitalismus ungewohnten Ostdeutschen schamlos über den Tisch zogen, abgezockt. Und wer sich Hoffnungen auf eine dem Neuen System angemessene Selbstständigkeit machte und sich das eigene Ersparte und das von Freunden oder Bekannten lieh und in einen neuen, eigenen Betrieb steckten, mussten nach einiger Zeit aufgeben, weil die neuen Wessis das Land mit Betrieben eroberten und die Einheimischen in den Konkurs trieben, den sie noch jetzt als Rentner bezahlen müssen.
    Aber wer im Westen Deutschlands aufgewachsen und sozialisiert ist, kann dieses „Wir-sind-das-Volk- Gefühl“, dass sich als Machtgefühl 1989 etablierte, nicht begreifen! Darum ist diese Verachtung unangebracht, denn was da geschieht, ist dem eingeströmten Kapitalismus mit all seinen Ungerechtigkeiten, seinem ungewohnten Verdrängungkampf, NICHT einem faschistischen, übrig gebliebenen Ungeist geschuldet. Ossis sind heute noch immer andere Menschen, als Wessis. Und solange es diese Unterschiede in den Lebensverhältnissen, Ansichten und Anschauungen von Hoffnung auf einen gemäßigten Sozialismus, ohne das Diktat „des Proletariats“ und die neuen Etablierten der Einheitspartei, ohne die sogenannte „soziale Marktwirtschaft“, die Kapitalismus in Reinkultur ist und absolut nicht sozial (Man sieht es an der Schere, die sich zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet!), solange die Rentner, die ihr Leben lang gearbeitet haben im Osten in einem intellektuellen Beruf und darum nicht soviel verdienten, wie Arbeiter in den Fabriken, von ihrer jetzigen Rente nicht mehr wie früher leben können, sondern der Alters-Armut entgegengehen, da ja alle heutzutage viel länger leben und die Renten so selten steigen, solange wird es diese UNZUFRIEDENHEIT da drüben geben, solange kann sich HASS ausbreiten und die Rechten.
    Man sollte MITLEID mit denen haben, die wegen der Heimatliebe im Osten geblieben oder nach kurzem Arbeiten bei sie ausnutzenden Verleihfirmen zurück gekehrt sind. Wer jung genug war, um im neu übergestülpten Recht in Lohn und Brot zu bleiben im Osten, der WEHRT SICH GEGEN Menschenhass und Ausländerfeindlichkeit, gegen Brandstiftung und Überflutung mit Fremden der seit der Wende fast menschenleeren Dörfer (und halbierten Städte), die Ossis sind eigentlich gut sozialisiert und Frauen waren immer gleichberechtigt, wenn auch, wie überall, die Mannsleute als Bestimmer überall die Macht nahmen, die sie kriegen konnten …

    Also, was ich sagen will: ZIEHT NICHT SO ALLGEMEIN ÜBER OSTDEUTSCHE HER!!!
    MITLEID UND VERSTÄNDNIS SIND ANGEBRACHTER!!!

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    • Mitleid und Verständnis mit wem und für wen?

      Mitleid mit denjenigen und Verständnis für diejenigen, die den Flüchtlingen, die weiß Gott mehr als genug durchgemacht haben, hier die Hölle heiß machen? Denn über diese „ausländerfeindlichen“ Menschen, die sich absolut unmenschlich gebärden, schrieb Polly hier, und nicht über Ostdeutsche im Allgemeinen.

      Und ausgerechnet denjenigen, über die Polly hier schreibt, ausgerechnet denjenigen, die für andere keinerlei Mitleid und Verständis aufbringen können, nur weil diese nicht in Deutschland geboren wurden und weil sie hier Zuflucht suchen, ausgerechnet denjenigen, für die Mitleid und Verständnis offensichtlich Fremdworte sind, nun Mitleid und Verständnis entgegen zu bringen wäre meines Erachtens vollkommen unangebracht!

      Gefällt 2 Personen

  2. Und die von dir beschriebenen Probleme gibt es auch im Westen. Die Schere zwischen Arm und Reich gibt es auch dort. Das nur am Rande. Aber darüber habe ich in meinem Artikel auch nicht geschrieben. Interpretationen dieses Textes sind so individuell wie meine Gedanken und Beweggründe dazu. ☺

    Gefällt 3 Personen

Was sagst du dazu? Bin sehr gespannt :-)

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