Rund um Fasching II

Seit dem 19. Jahrhundert findet in vielen Gegenden am 11. November, dem „Elften im Elften“, ab 11:11 Uhr die offizielle Eröffnung der Karnevalssession statt. Hintergrund ist, dass es auch vor Weihnachten im Jahr 354 eine vorbereitende vierzigtägige Fastenzeit gab. Diese begann am 11. November, dem Martinstag.

Dennoch bleibt die Zeit vom 12. November bis 5. Januar bleibt selbst in den Zentren des Karnevals weitgehend karnevalsfrei. Dies erklärt sich auch anhand der Rolle des Novembers als Trauermonat und dem besinnlichen Charakter des Advents.

Da die  österliche Fastenzeit immer am Mittwoch nach dem siebten Sonntag vor Ostern beginnt, fangen die traditionellen Karnevalsfeierlichkeiten sechs Tage vorher, an einem Donnerstag an.

 

Schwerpunkte des Karnevals sind in Deutschland das Rheinland, Rheinhessen, Südhessen, das Münsterland, die Lausitz, Franken (vor allem in der Region um Würzburg) und Baden-Württemberg (ohne Altwürttemberg, siehe auch Schwäbisch-alemannische Fastnacht).

Quelle: Pixabay

Verbunden mit Fasching und Karneval ist auch Brauchtum rund um bestimmte Gerichte, die bevorzugt oder ausschließlich in dieser Zeit genossen werden. Kurz vor der Fastenzeit enthalten diese besonders die Zutaten, welche während der Fastenzeit verboten sind. Dies gilt nicht nur für Fleisch, sondern auch für Eier und Fett.

Fett bezieht sich einerseits auf fettreiche Speisen, bei denen besonders Schweinefleisch und Speck beliebt sind. Andererseits auf Gebäck, welches in Fett ausgebacken wird. Fettgebackenes wie Berliner Pfannkuchen, Krapfen, welches überwiegend süß zubereitet wird, ist international in verschiedenen Varianten verbreitet.

Zur Fastnacht gehören Narrenrufe, mit denen die Karnevalisten sich begrüßen oder Büttenreden abschließen. Solche Narrenrufe sind in Deutschland regional sehr unterschiedlich. Als bekannteste und bundesweit verbreitetste gelten „Helau“ und „Alaaf“.

Im Rheinland wird traditionell meist „Alaaf“ gerufen, jedoch in Düsseldorf, am Niederrhein, im Ruhrgebiet und von Mainz und Würzburg südlich „Helau“. Bei Maskenumzügen in Süddeutschland rufen die Maskenträger häufig „Narri“. Das Publikum am Straßenrand antwortet mit „Narro“. Zahlreich Orte in Deutschland und in den deutschsprachigen Nachbarländern haben eigene Rufe entwickelt.

In der Nacht zu Aschermittwoch um Punkt Mitternacht endet der Karneval. An vielen Orten gibt es die Tradition, dass die Karnevalisten in dieser Nacht eine Strohpuppe, den so genannten Nubbel verbrennen. Er gilt als Verkörperung aller ausschweifenden Laster. In Düsseldorf wird wiederum der so genannte Hoppeditz zu Grabe getragen.

Mancherorts treffen sich die Karnevalisten am Aschermittwoch noch einmal zu einem gemeinsamen Fischessen, zu einem rituellen „Portemonnaie-Auswaschen“.

Wünsche euch allen noch viel Spaß an diesem Faschingsdienstag!

Eure Polly

Wer noch einiges mehr über Fasching und Fastnacht erfahren möchte, klickt bitte hier. Wikipedia diente mir als Quelle für diese Zusammenfassung.

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