Seelenlolly: Herbstmorgen

Am Tag der Deutschen Einheit. 6:00 Uhr morgens.

Ich kann nicht mehr schlafen.

Es dämmert nur noch leicht.

Hier und da ein paar goldene Sonnenstrahlen, die sich durch den kühlen Morgennebel zwängen. Mein Blick durch das Fenster sagt mir: Es ist Zeit sich auf die Socken zu machen. Hinaus in diese noch unwirkliche, nebelige Welt.

Ich streife die Flurwege entlang.

Alles ist in Lavendellicht getaucht.

Die kühle, klare Feuchtigkeit in der Luft lässt meine Lungen aufatmen. Sie zaghaften Strahlen der Herbstsonne kitzeln meine Augen. Die Schuhe glänzen vom Tau, meine Zehen sind kalt.

Keine Menschenseele ist so früh unterwegs.

Nur ich und die „Herbstelfen“, die mich aus Pilzköpfen, Tannenzapfen und bunten Blättern anlächeln. Ich lächle zurück und freue mich über so viel Zauber.
Zuhause entstand diese Skizze in Aquarell.

Sie hält nicht ansatzweise fest, welch friedvolle Schönheit meine Augen gesehen haben.

Polly

wpid-20150209_124611.jpgDieses Bild ist mein persönliches Eigentum. Bitte nicht kopieren oder verwenden. Danke 🙂

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10 Gedanken zu “Seelenlolly: Herbstmorgen

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