Mein TagesWort: Eden

P1000882Heute schreibe ich über ein Wort, das mich schon immer beschäftigt hat. Es heißt „Eden“. Ich denke jeder kennt es und weiß was es bedeutet. Unabhängig von Religiosität.

Eden – das Paradies.

Natürlich ist es den meisten von uns hauptsächlich bekannt als „Garten Eden“ aus dem Alten Testament.

Aber was weiß ich noch über dieses Wort? Was denke ich darüber? Was sagt mir die Recherche? Warum ist es eines meiner Lieblingswörter geworden?

Gut.

Bevor ich mich aber der Recherche zuwende möchte ich zuerst beschreiben, was ich ganz persönlich über dieses Wort weiß.

Also, Eden:

Natürlich wurde auch meine Sicht von „Eden“ durch die Bibel und die Religion geprägt. Eden, ganz klar das Paradies in dem alles grünt und blüht. Überall wimmelt es von Leben. In meiner Vorstellung gibt es dort weder Armut, noch Leid oder Schmerz. Alles ist rosarot und honigkuchensüß. Jeder mag jeden, alle teilen, alle sind fröhlich, helfen sich, spielen, singen….

Ach ja…ziemlich anders als hier auf Erden eben. Nur schönes Wetter, blauer Himmel Tag ein, Tag aus ein Urlaubsfeeling! Ein Ort, an den wir vielleicht eines Tages zurückkehren dürfen. Je nachdem, was wir glauben… 

Aber wenn ich so darüber nachdenke, stelle ich mir „Eden“ nicht mehr unbedingt wirklich wie einen Garten vor. So wie zu Kindertagen.

Sondern eher als ein wonniges Gefühl von Geborgenheit und Wohlsein. Ein Ort der Zufriedenheit, des Friedens. Durchflutet von Liebe und Wärme. Vielleicht aber doch noch ein kleines bisschen wie ein Garten …. mit allerlei Flora und Fauna. Ja, Prägungen lassen sich doch nicht so einfach auf die Seite schieben…

Wie auch immer.

Auf jeden Fall stelle ich mir vor, dass ich dort kein einsames Dasein fristen würde, wie einst Adam und Eva. Sondern, dass dort die Menschen sind, die ich liebe, und in deren Gesellschaft ich mich wohlfühle.

Auch gibt es in meinem „Eden“ keinen Streit, keine Krankheiten, keinen Hunger oder Durst. Also schon ein wenig wie im Schlaraffenland. Alles ist dort fast gespenstisch friedlich und märchenhaft schön, auch wenn ich es nicht bis ins Detail beschreiben könnte.

Mein persönliches Eden kennt übrigens keinen Sündenfall, braucht es auch nicht, weil ja in meinem „Denken“ dort alles Friede Freude Eierkuchen ist. Bis in alle Ewigkeit.

Ob das auf Dauer langweilig werden könnte, sei dahingestellt. Darum geht es ja auch nicht. Sondern nur um das Wort und fiktive Vorstellungen.  Also wenn es dort den Baum der Erkenntnis wirklich gäbe, würde ich die Geschichte ein wenig umschreiben, und zuerst Adam mit der Schlange bekannt machen. 

Wobei ein selbstdenkender Geist ja nun auch nicht ganz verkehrt ist 😉

Egal.

Soweit erst einmal meine platte und oberflächliche Meinung von „Eden“.

Was sagt denn das Internet dazu?

Der Garten Eden (hebr. Gan Eden, sumerisch Guan Eden, Rand der himmlischen Steppe) wird in der griechischen Übersetzung des Tanach als Paradies bezeichnet. Weiter finden wir ihn auch in der Bibel, wo er als Garten Eden beschrieben und die Vertreibung des Menschen daraus erzählt wird.

„Eden“ bezeichnete im Sumerischen die Steppe.

Als „Himmlisches Eden“, wurde ein Landstrich genannt, der fruchtbar zu sein schien, später aber unfruchtbar wurde. Laut Feststellung der Klimaforschung, erfolgten am Ende der letzten Eiszeit in der Levante, historische Veränderungen: Die grüne Steppe trocknete mehr und mehr aus und zwang die Menschen ihren Nahrungsbedarf mittels Vorratshaltung zu decken.

Dies wiederum war der Auslöser zum Ackerbau. Diese neue Art der Ernährungsbasis könnte auch mit der Vertreibung aus dem Paradies umschrieben worden sein. 

Weiter forschen Archäologen und Wissenschaftler, ob und wo es dieses „Eden“ wirklich gab und wie alles mit den Texten der Bibel zusammenhängen könnte.

Wer sich dazu näher informieren möchte, klickt gerne hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Garten_Eden.

Außerdem fand ich heraus, dass Eden ein recht gebräuchlicher weiblicher, sowie männlicher Vorname ist.

Aber nicht nur Schauspielerinnen (Eden Sher * 1991, USA) oder Fußballspieler (Eden Hazard * 1991, BEL) tragen diesen Namen, er ziert auch viele Film-oder Buchtitel.

Ebenso gibt es mehrere Städte, Gemeindeteile, Flüsse oder gar Musikgruppen, die „Eden“ im Namen tragen.

Ich mag dieses Wort. Weil es durch und durch positiv für mich ist. (Auch unter Einbeziehung der Adam-und-Eva-Geschichte.)

Und wo finde ich „Eden“, persönlich im Alltag? „Eden“ auf Erden?

Bisweilen versteckt sich dieses wohlige Wortgefühl in kleinen unscheinbaren Dingen.

So zum Beispiel im warmen Bad nach einem langen Arbeitstag, in den ersten Sonnenstrahlen nach dem Winter, im Lachen meiner Kinder, im erholsamen Waldspaziergang, ungestörtem Musikhören, dem Gläschen Wein mit guten Freunden……das ist dann wie im Paradies. Und diese Kleinigkeiten machen es zu einem meiner Lieblingsworte. Nicht das große, „unerreichbare“ Paradies.

Sondern dieses „Edengefühl“, welches mich immer wieder dankbar sein lässt für die vielen kleinen Freuden in meinem Leben.

Eure Polly

Als Quelle dienten mir: mein Kopf und Wikipedia 

Und, was oder wie ist euer „Eden“? Freue mich von euch zu hören 🙂

 

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8 Gedanken zu “Mein TagesWort: Eden

  1. kinderunlimited schreibt:

    wenn Deine Meinung schon platt und oberflächlich sein soll, wirst Du von meiner Antwort enttäuscht sein. Ich habe jetzt ganz mächtig nachgedacht, mit Eden verbinde ich nur ein schlecht gemaltes Bild mit viel Grün und Pflanzen und Langweile. Ich würde mich aber nicht als „nicht religiös“ bezeichnen. Hm….komisch….

    Gefällt 2 Personen

Was sagst du dazu? Bin sehr gespannt :-)

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