Seelenlolly: Des Nachts

Dunkel ist’s
rund um mich her.
Ein Maschinengewehr
mein Puls,
trommelt
hinter den Schläfen.

Ein kühler Hauch
Tapferkeit taut
Gänsehaut,
in zähen
Tropfen
meiner Zeit.

Ein scharfes Schwert
sind meine Sinne,
dass ich entrinne
dem Staub
aus Blut
und Asche.

Das Echo hallt
mit jedem Schritt.
Zarter Tritt
rettet nicht
wirbelt auf.
Erinnerungen

Lauern stumm,
als Hexentanz,
Gespensterglanz,
verwirrend klare
Schattenspiele
aus Vergangenheit.

Mich dürstet
nach Vergessen,
nach Erlösung.
Wie Wasserkreise
auf ihrer Reise
in die Weite ziehen.

So kehre ich,
Stück für Stück
von dir zurück
zu mir.
In die Obhut
des Erwachens.

Polly

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6 Gedanken zu “Seelenlolly: Des Nachts

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