Gedicht: Erotik der anderen Art

Glänzende Augen sind mein Eigen
und ein gieriger Mund,
wenn ich dich entkleide.

Dich befreie,
Schicht für Schicht
aus deinem Mantel.
Der dich mir
und meinen Blicken
vorenthält.

Genussvoll
streife ich sie ab,
die zarte Hülle,
die dich ganz umschließt.

Knistern
dringt an mein Ohr
und in mein Herz.

Entfacht Vorfreude
 in mir,
auf deinen zuckersüßen Körper.

Welcher mich so oft,
und immer wieder

in Verzückung versetzt.

So sehr,
dass ich meist

  gar nicht genug
von dir bekommen kann.

Jetzt! 

Da du in deiner ganzen Blöße
vor mir liegst,
sauge ich deinen Duft
in mich auf.

Ich betrachte dich,
in deiner schlichten Schönheit.

Jede Minute,
die ich noch warte,
um mich an dir
zu ergötzen,
lässt meine Sehnsucht
unglaubliche Höhen erklimmen.

Schon schmecke ich
die Erinnerung an dich
auf meiner Zunge.

Dein ganz eigenes Aroma.
Dein süßes Bouquet.

Köstlich! So vertraut!

Und das Verlangen,
dich in meinem Munde aufzunehmen,
dich mit der Zunge zu befühlen
und zu kosten,
berauscht meine Seele.

Du meine Freude!

Nun halte ich dich
endlich
in meinen Händen.

Nehme dich,
Stück für Stück
in mich auf.

Ganz langsam noch,
füllst du mich aus.

 Will dich erleben!

So weich und samtig,
wie du dich
an meinem Gaumen schmiegst!

Ich lecke über meine Lippen,
knabbere an dir.

Lutsche und schlecke,
umspiele dich
mit meiner Zunge.

Will auskosten,
deinen vollen Geschmack!

Dann,
wie in Extase,
schlinge ich,
fordernd und gierig,
deinen zarten Schmelz
in mich hinein.

Du in meinem Mund!

Bis die Quelle der Wonne
mich ganz und gar erobert hat.

Gipfelt steil,
in einem wohligen Schauer,
aus Lust und Erfüllung.

Ehe alles doch,
viel zu früh,
wieder erloschen ist.

Oh!
Mehr verlangt mein Herz!

Doch standhaft ruht,
die vage Erinnerung
an dich,

wie ein Schatten 
 auf meiner Seele.

Deine Süße und Zartheit,
als Vollendung dieses Aktes,
 soll mich nähren
in den schweren Stunden,
der Enthaltsamkeit.

Bis zum nächsten Mal.

Ich liebe dich!

Heute,
und an so vielen
vergangenen Tagen schon!

Du!

Meine Tafel Schokolade! 😀

Polly

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30 Gedanken zu “Gedicht: Erotik der anderen Art

    • Die kann man ja auch weglassen. .. ich habe auch nicht nur an Schokolade gedacht. Es bleibt jedem in seiner Vorstellung selbst überlassen, wem oder was er sich so hingebungsvoll widmen möchte. … und manchmal ist eine Tafel Schokolade auch ziemlich befriedigend. Besonders, wenn man sozusagen auf dem Trockenen sitzt…. 😉

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