Pollymoment: Internet

Juhu, das Internet wird 26 Jahre alt!

Die liebe Larifarihexe hat dieser Tatsache in ihrem Blog einen schönen Beitrag gewidmet, mit allerlei Fragen.
Wer Lust hat, ist eingeladen sie zu beantworten, was ich hiermit gerne tun möchte.

Was wären wir Blogger nur ohne das Internet?
Gut. Wir könnten Tagebücher schreiben, klassisch mit Stift auf Papier (was ich übrigens immer noch leidenschaftlich gerne tue…) oder Artikel mit der Schreibmaschine… Aber wir würden manche Gedanken sicherlich nicht mit so vielen Menschen teilen können, sondern im stillen Kämmerlein sitzen, ohne sie auszutauschen.
Und genau diese Möglichkeit ist eine der wunderbaren Seiten am Internet und hat mich zum Bloggen geführt.

Liebe Larifarihexe, nun zu deinen Fragen:

> Wie viel Zeit verbringe ich durchschnittlich an einem Tag im Internet?

Oh weh. Ziemlich viel.
Jetzt, da ich wegen Burnout zuhause bin eigentlich sogar sehr viel.
Da ist ja nicht nur der PC, den ich zuhause habe, da gibt es ja auch das Smartphone, das ich unterwegs benutze. Ich bin zwar nicht durchgehend im Internet, aber doch immer und immer und immer wieder…

> Welche Seite nutze ich im Internet am meisten?

Natürlich auch WordPress zum täglichen Bloggen und WhatsApp zum Versenden von Nachrichten. Dann noch Google, denn ich stöbere viel zu unterschiedlichsten Themen.
Und zu guter Letzt noch diverse Kaufseiten…hauptsächlich für Bücher 🙂

> Was finde ich besonders gut am Internet?

Dazu kann ich auch nur sagen, das Tollste am Internet ist, dass Informationen und Nachrichten schnell und überall abgerufen werden können. Egal was man wissen will, im Internet findet man passende Antworten. Sehr praktisch zum Recherchieren in Beruf oder Schule.
Auch das Einkaufen geht mal schnell von der Hand, gerade wenn man nicht viel Zeit zur Verfügung hat, oder in Hinterdupfing wohnt, wo die Angebotspalette vor Ort nicht so gut aufgestellt ist.

> Was finde ich schlecht am Internet?

Das tatsächlich ohne das Internet nichts mehr funktionieren würde in unserer Zeit. Alle sind irgendwie abhängig davon. Und man sitzt viel zu oft vor dem PC und dillert nur rum, obwohl man seine Zeit auch mit anderen Dingen verbringen könnte.
Einerseits fördert es die Kommunikation, aber es kann uns auch einsam machen. Wenn wir uns nur noch in Sozialen Netzwerken bewegen, aber unseren Nachbarn nicht mehr kennen….oder reale Freunde auf der Strecke bleiben. Das ist natürlich ein Extrem, aber es ist möglich.
Schwierig finde ich auch, dass das Internet nichts vergisst….

> Würdest du, in einer Zeitreise, verhindern, dass das Internet “erfunden” wurde?

Nein, das würde ich nicht. Dafür genieße ich die Vorteile viel zu sehr.
Man sollte sich aber wirklich immer wieder reflektieren, wie man das Internet nutzt. Und darüber nicht vergessen, was unsere wunderbare reale Welt alles zu bieten hat und für uns bereit hält.

Das sollte schon unseren Kindern beigebracht werden. Eine vernünftige Nutzung moderner Technik und zurück zu den Wurzeln zu schauen.

Danke für die Fragen, die mich doch ganz schön zum Nachdenken angeregt haben 🙂

Liebe Grüße, Polly

Vielleicht habt ihr auch Lust, die gleichen Fragen von Larifarihexe zu beantworten und diese Beiträge zu verlinken?

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13 Gedanken zu “Pollymoment: Internet

  1. mit dem Netzzugang / verwanzen wir freiwillig / unsre Wohnungen…

    wunderschöne Bilder, interessante Informationen, Freude am Selber-Seite-basteln und durchaus auch Sucht… so einfach, leicht und unbeschwert… der Alltag versinkt…

    wenn ich mich auf´s Rad schwinge, um zur Arbeit zu fahren, den Garten umgrabe und säe, koche, backe, Frischluft genieße oder Bürgerinitiativen unterstütze, dann ist das beschwerlicher aber mein Körper antwortet mit Wohlgefühl (manchmal auch mit Muskelkater)…

    sitze ich aber lange am PC, dann zeigt er mir, wie alt ich bin und dass ich langsam roste…

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  2. Es ist schon erstaunlich, wie wir uns der Technik freiwillig unterwerfen. Aber die Zeit schreitet fort. Fortschritt eben. Ob das immer gut ist wage ich auch zu bezweifeln. Bewegung braucht der Mensch, Erlebnisse für alle Sinne. Leider machen wir das viel zu selten. Wir sind selbst dafür verantwortlich, wie wir unseren Tag gestalten. Verwanzen, ja. Das ist ein Problem. Das Internet vergisst nie. Man sollte sich genau überlegen, was man dort teilen will. Liebe Grüße, Polly

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  3. Fluch und Segen zugleich, wie es oft so schön heißt. Man kann es so und/oder so betrachten und entsprechend so oder so nutzen. Ich möchte es nicht missen und im Frühjahr/Sommer zieht es mich eh mehr nach draußen und das ist gut so, denn hin und wieder verbringe ich zu viel Zeit im Internet.

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  4. „Jede Münze hat zwei Seiten“. Das gilt auch für das Internet. Ich finde es gut und wenn man achtsam ist und bleibt, sich stetig informiert, sollte es zu weniger negativen Erlebnissen kommen. Mobbing gibt es auch im realen Leben, gab es schon immer. Nur wurde darüber leider nicht so viel gesprochen.

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Was sagst du dazu? Bin sehr gespannt :-)

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