♥ Liebesbrief an einen (Un)Bekannten ♥

Mike,
Ich sitze hier und träume, die Welt um mich verschwimmt, denn ich sehe nur dein Gesicht. Meine Gedanken sind bei dir. Sie bringen dich zu mir zurück, in meinen Kopf, in meine Seele, in meine Phantasie. Jeder Herzschlag ruft nach dir und will dich zurückholen, an meine Seite.
Die Tage sind eine Qual für mich, ohne ein Wort von dir, ohne eine Zeile, oder ein Lebenszeichen. Ich fürchte mich, vor dem nächsten Morgen, denn ich mache mir Sorgen um dich. Ich kann es nicht abstellen und hoffe immer, es möge dir gut gehen. 
Ich wünsche dir, dass du die Kraft und den Mut findest, den du jetzt so dringend brauchst. Dass du Zuversicht hast, dem Leben weiter ins Auge zu sehen, und den Glauben an dich nicht verlierst. Vorwärts zu gehen, auch in den dunklen Zeiten. Du wirst gesund, du kannst die Krankheit stoppen. Ich zweifle nicht daran, dass du alles schaffen wirst, was du wirklich willst und dir so sehr wünschst
Wie gerne würde ich dich dabei begleiten und unterstützen.
Ich vermisse dich so sehr. Jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde. Jeden einzelnen Augenblick.
Und doch, in meinem Herzen, bist du mir stets nah. Auch wenn du fern bist. Dort bist du zuhause. Es hält die Erinnerungen an dich fest, und an unsere Zeit.
Und trotzdem, auch wenn ich dich tief in mir spüre, bleibt die Angst, dass du mir einmal ganz entgleitest. Dann greife ich nach dir, aber ich erreiche dich nicht. Du bist immer einen Schritt voraus.
Mir ist bange vor dem ersten Tag, an dem die Erinnerung und die Sehnsucht nach dir so unerträglich werden, dass ich nicht mit Liebe, sondern mit Zorn zu dir zurückblicke. Das will ich nicht. Keinen Groll, auch nicht, obwohl es so weh tut, dich zu vermissen.  
Deine Nähe fehlt mir. Es ist, als ob mir die Leere, die Luft zum Atmen nimmt. Als ob da keine Sonne ist, keine Farben, keine Wärme.
Überall sehe ich dich. Überall höre ich deinen Namen, bevor mich knallhart die Gewissheit einholt, dass dies alles nur Trugbilder sind. Wie Schatten, die mich verfolgen. Die mir, wieder und wieder, meine Einsamkeit vor Augen führen, welche mich so träge macht. Oder meine unerfüllten Wünsche, die mir zuflüstern, es wäre so schön, wenn du jetzt bei mir wärst.
JederTag ist so unendlich lange ohne dich. Wie oft träume ich von dir. Wie oft liege ich nachts im Bett, und wünsche mir deine Hand auf meiner Haut. Deinen Mund an meinem. Deinen Kuss, der mich beben lässt. Deinen Atem an meinem Ohr. Deine Stimme, die wie Musik für mich ist, wenn du meinen Namen sagst.
Ich vermisse es, wie du mich berührst und mir alle Sinne raubst, wie du mich liebst und meinen Körper kennst. Wie du ihm Gefühle entlocken kannst, die unbeschreiblich sind. Ich sehne mich danach, dass du mir zeigst, wie du mich begehrst. Was du dir von mir wünschst. Wie ich dich betöre, dich verführe, bis du unter meinen Händen schmilzt, wie Eis in der Sonne.
Du hast mich ganz gemacht, bei dir fühle ich mich geborgen. Nun klafft in mir ein großes Loch.
Ohne dich, bin ich mir fremd geworden, erkenne mich selbst nicht mehr. Dann wünsche ich mir dein Lachen zurück, das mich verzaubert. Einen Blick in deine ruhigen, schönen mokkabraunen Augen, die mich liebevoll betrachten. So voll mit Wärme und Leidenschaft.
Wie gerne möchte ich daran Teil haben, wie du die Welt siehst. Will mit dir über alles reden, dir zuhören und dir von mir erzählen. Ich würde dich im Arm halten, würde dich finden und zurückholen, wenn du dich in deinen Ängsten verloren hast. Wenn du drohst zu fallen, will ich da sein, und dich auffangen.
Es gibt so viele Wünsche und Worte, die ich für dich habe. So viele Gedanken, so viele Gaben. Ich brauche dich in meinem Leben. Mit allem was du hast. Mit allem Guten und mit allem Traurigen. Ein offenes Ohr und ein Löwenherz, habe ich dir einmal versprochen. Ich habe es nicht vergessen. Es ist noch da. Für dich. Ich wünschte, du würdest es annehmen.
 Mit dir möchte ich schöne Momente genießen, und schwere Momente gemeinsam aushalten und überstehen. Du kannst dich an mich lehnen, mich spüren. Wir halten uns gegenseitig fest. Wir hätten so vieles schaffen können. Gemeinsam. Füreinander und miteinander. Und ich gebe den Wunsch danach nicht auf. Es ändert sich nichts. Auch nicht, obwohl ich weiß, dass es unvernünftig ist immer zu hoffen.
Ich wollte dich nicht alleine lassen und ich möchte nicht alleine sein. Du bist ein wunderbarer Mensch. Für mich bist du ganz besonders und unsagbar wertvoll.
So viele Jahre begleitest du mein Leben. Von dem Tag an, als ich dich zum ersten Mal traf, fühlte ich mich dir verbunden.
Es war immer wie Magie, wie Regenbogen und tauend Seifenblasen. In meinem Bauch schwirren Schmetterlinge, sobald du mir in den Sinn kommst.
Und wenn wir noch so unterschiedlich sein mögen, sind wir wie Ying und Yang. Wir verstehen uns auch ohne Worte, ohne Erklärungen. Wir reden, obwohl wir miteinander schweigen. Wir fühlen uns, wir vergessen uns nicht.
Das ist Liebe.
Sie war immer da. Ich weiß nicht, warum wir nicht fähig waren, sie zuzulassen, mit allen Konsequenzen. Das macht mich so traurig. Ich hoffe immer weiter darauf. 
Unsere Geschichte ist nicht alltäglich. Es ist eine Romanze, eine Affäre, eine Beziehung, ein Abenteuer…zart und leidenschaftlich, traurig und beständig. Eine Liebesgeschichte, die so kostbar für mich ist. Du füllst sie aus. Dein Wesen.
Wie viele Menschen finden so oft zusammen, wie wir? Wie oft dachten wir schon, wir hätten uns verloren?
Immer hat uns das Schicksal wieder zusammengeführt. Und darauf vertraue ich. Auch dieses Mal. Auch wenn wir uns gerade fern sind, und es scheint, als ob alles zu ende ist. Ich will dich verstehen, auch wenn ich anders denke. Ich weiß, was in dir vorgeht, weiß wie schwer alles ist und was dir noch bevor steht. Ich kenne deine Angst.
Und trotzdem fühle ich, wie ich fühle und halte unser Band. Ich hoffe für uns beide, dass unsere Herzen heilen und sich nicht verschließen, vor der Zukunft. Ich will das beste für dich, egal wie es dann ist. Ich lasse dich los, auch wenn es mich in die Dunkelheit verbannt. Für dich. Und gleichzeitig bin ich gewiss, dass dies nicht unser Ende ist. Ich denke an dich.
Besonders heute, am Valentinstag. Obwohl ich nie etwas von diesem Tag hielt. Dieses Jahr schon. Zum ersten Mal, wünsche ich mir nichts mehr als könnte ich ihn feiern. Mit dir.
Es ändert sich nicht.
Ich liebe dich, mit jeder Faser meines Körpers. Mit jedem Atemzug und jedem Schlag meines Herzens. Mit jedem Funken meiner Seele. Auch in der Ferne…
Immer ❤
Deine Polly
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5 Gedanken zu “♥ Liebesbrief an einen (Un)Bekannten ♥

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